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© J. Dummer; Pierre Lapointe, 23. Juli 2013 in Montréal

Lange habe ich überlegt, womit ich meine neue Kategorie „mein Tipp“ einleite – bis mir klar wurde, dass es ein Musiker sein muss und dass es da nur Einen geben kann: Pierre Lapointe. In Québec ist er der Star. In Québec feierte er im letzten Jahr sein zehnjähriges Jubiläum. In Québec kennt man ihn nicht nur als Musiker. In Québec steht er auf riesigen Bühnen und überzeugt mit außergewöhnlichen Bühnenkonzepten. In Québec trifft man ihn auch mal im Park oder auf kulturellen Veranstaltungen.

Ich kenne seine Musik seit fünf Jahren, habe sieben Alben in meinem Regal, war bis jetzt auf vier Konzerten und ich bin mir sicher, er wird eines Tages auf einer deutschen Bühne stehen und euch genauso beeindrucken wie mich, wie die Franzosen und vor allem wie die Québecer.

Pierre Lapointe veröffentlichte 2004 sein erstes Album. Es folgten Liveauftritte auf kleinen und großen Bühnen. 2006 folgten erste Konzerte in Frankreich. Neben der Musik realisierte er weitere Projekte wie zum Beispiel „Contes crépusculaire“ und im Rahmen der FrancoFolies de Montréal 2013 konnte man im Musée d’art contemporaine eine Installation zu seinem aktuellen Album PUNKT sehen.

Musikalisch bleibt er nicht auf einer Stelle stehen, sondern sucht nach Neuem. So kann man ihn begleitet von einem Orchester auf einem Konzert sehen, allein an seinem Klavier oder eher der Popmusik zugewandt. Ein Blick auf seine Alben zeigt, dass jedes Einzelne eine neue Facette des Musikers zeigt.

Pierre Lapointe und Deutschland: Hierzulande kennt man ihn noch nicht. Dafür kennt er aber Berlin. Vor einigen Jahren war er in der Stadt und in der deutschen Musik kennt er sich auch ein wenig aus. So schaffte es ein Lied von Hildegard Knef auf seine Playlist in einer Québecer Radioshow vor etwa drei Jahren, die ich zufällig hörte.

Ihr wollt mehr über Pierre Lapointe wissen? Dann besucht seine Website oder schaut hin und wieder auf meinem Blog vorbei.

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