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© J. Dummer

Das Open Air-Konzert von Chloé Lacasse lockte einige Fans und Neugierige an diesem Samstag vor die Bühne. Sie spielte Songs von ihrem zweiten Album LUNES. Begleitet wurde sie von ihrer dreiköpfigen Band und ab der Mitte des Konzerts leider auch von immer stärker werdendem Regen. Der schreckte aber die Sängerin und die meisten der Zuschauer nicht ab. Irgendwie gehört so ein spontaner Regenschauer im Sommer auch zu Montréal. Aber dann musste das Konzert doch vorzeitig beendet werden. Denn zu dem meteorologischen Chaos gesellte sich ein elektronisches Problem.

Das Festivalgelände war von Regen und Wind wie leer gefegt. Die Festivalbesucher nutzten jede Unterstellmöglichkeit. Der Schauer ging vorbei und die Konzerte auf den sechs verschiedenen Bühnen gingen weiter. Catherine Leduc spielte vor einer verhaltenen Menge Zuschauer. Sie stimmte eher ruhige Klänge an und war in der Kommunikation mit dem Publikum etwas schüchtern. Auch sie hatte vor Kurzem mit ROOKIE ein Album herausgebracht.

Zum Abschluss des zweiten Tages der FrancoFolies de Montréal ertönte Rap und Rock auf den Bühnen. Rock spielten Ariel, die 2009 Gewinner der Francouvertes waren. Nach einem ersten Album, einem Zerwürfnis mit ihrer Plattenfirma und einigen bürokratischen Hürden brachten sie ein zweites Album heraus und waren nach einiger Zeit nun wieder zurück auf dem Festival.

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