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© J. Dummer

„Und wenn das das Ende der Welt wäre?“ heißt es im aktuellen Song „Dernier jour“ von Hôtel Morphée. Es ist ein Song, der bereits das neue Album der Band ankündigt. Auf der Bühne spielten sie gestern Abend im Rahmen der FrancoFolies de Montréal weitere neue Songs, die die Zuschauer exklusiv einluden, ihr neues Album zu entdecken, das für den Herbst angekündigt ist. Natürlich spielten sie auch bekannte Songs wie „Garde à vous“ und „Des histoires de fantôme“.

Hôtel Morphée ist eine Band, die eine Mischung aus Pop und Rock spielt und die bereits viel durch’s Land getourt ist. Im vergangenen Jahr erschien ihr erstes Album mit dem Titel DES HISTOIRES DE FANTÔMES. Die Stimme von Laurence Nerbonne verleiht den Songs eine besondere Note und geht in Verbindung mit dem Sound der Musiker Blaise Borboën-Léonard, André Pelletier und Stéphane Lemieux bis unter die Haut. Mit dem Song „Je reviens“, der ebenfalls auf dem neuen Album zu finden sein wird, verabschiedete sich die Band unter dem anhaltenden Applaus des Publikums.

Auf einer anderen Bühne einige Zeit später spielte Ludovic Alarie. Mit insgesamt sieben Musikern schien die Bühne fast zu klein zu sein. Der junge Singer-Songwriter spielte Songs von seinem aktuellen Album und komplettierte sein Programm mit Covern von Air und Félix Leclerc, anlässlich seiner Nominierung neben neun weiteren Musikern für den Prix Félix-Leclerc 2014. Der Gewinner wird am 19. Juni bekannt gegeben.

Nach Hôtel Morphée und Ludovic Alarie hieß es an diesem Abend noch abrocken zu den Klängen von Gazoline in Les Katacombes. Die Lust am Tanzen wurde in dieser außergewöhnlichen Location von der recht jungen Band, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Spaß beim Spielen von Rockmusik zu haben und dabei dennoch verletzlich und persönlich zu sein, auf die Leute vor der Bühne übertragen. Textsicher und die Musik im ganzen Körper fühlend wurde getanzt, unter anderem zu ihrem aktuellen Song „Ces gens qui dansent“.

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