Der gestrige Tag hielt erneut einige interessante Konzerte bereit. Zum Einstieg entschied ich mich für das Konzert von Benoit Paradis Trio und Mononc‘ Serge im Astral. Während Benoit Paradis und seine beiden Musiker eine gute Show mit Jazzmusik, Chanson und einer Prise Komik lieferten, war Mononc‘ Serge viel lauter und radikaler in seiner Abendgestaltung. Die Konkurrenz durch das Programm unter freiem Himmel war zudem groß, denn zur selben Zeit wie Mononc‘ Serge im Astral spielte Ariane Moffatt draußen auf der Hauptbühne.

Um 22 Uhr zog es mich dann vor die überschaubare Bühne für musikalische Entdeckungen. Dort trat Simon Kingsbury auf, den ich zuvor zum Interview getroffen habe. Das Interview gibt es in Kürze, ein paar Worte zu seinem Auftritt folgen sogleich.

© J. Dummer

Im Januar 2016 brachte Simon Kingsbury sein Debütalbum PÊCHER RIEN auf den Markt. Eine erste EP mit sechs Songs gab es bereits 2011. Mit „Sonner faux“, dem allerersten veröffentlichten Song, wenn man so will, betrat er die Bühne. Es folgte ein Mix aus seinem Repertoire, den er mal solo, überwiegend aber mit seiner Band zusammen spielte. Der Sänger war sichtlich zufrieden über die Gelegenheit, auf den FrancoFolies zu spielen und dann auch noch vor einem Publikum, das seinen Namen skandierte. Er präsentierte seine rockigen, gitarrenlastigen Songs, die von seiner rauhen, markanten Stimme getragen wurden.

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